{"id":491,"date":"2006-11-01T17:14:33","date_gmt":"2006-11-01T15:14:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kraeutersturm.ch\/wordpress\/alte_schulden\/"},"modified":"2016-09-25T17:31:46","modified_gmt":"2016-09-25T15:31:46","slug":"alte_schulden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kraeutersturm.ch\/wordpress\/alte_schulden\/","title":{"rendered":"Alte Schulden &#8230; neue Terrine"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-CH\">Ich schulde Petra von <a href=\"http:\/\/www.peho.typepad.com\" target=\"_blank\">Chili und Ciabatta<\/a>\u00a0noch etwas \u2026<br \/>\n<\/span><span lang=\"DE-CH\">Anl\u00e4sslich <a href=\"http:\/\/peho.typepad.com\/chili_und_ciabatta\/2006\/08\/urlaub_zwischen.html\" target=\"_blank\">ihres Besuches bei uns<\/a> durfte\u00a0ich mich k\u00fcchen- nein, men\u00fcm\u00e4ssig etwas \u201eausleben\u201c. Das Marathon-Programm bot neben\u00a0<\/span><span lang=\"DE-CH\">Favas\u00fcppchen, Tomatenmousse mit Knoblauchscampi, pikant-w\u00fcrzigem Himbeersorbet, Lammgigotbraten mit Aprikosensauce auch eine Schokoladen-Mandelcr\u00e8me-Terrine zum Dessert. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-CH\">Als Starter reichte ich mein pers\u00f6nliches Herzst\u00fcck, die Ziegenfrischk\u00e4se-Terrine.\u00a0<\/span><span lang=\"DE-CH\">Das Rezept entdeckte ich im Juli in der franz\u00f6sischen Kochzeitschrift &#8222;Cot\u00e9 cuisine&#8220;, welche\u00a0ich gerne \u00f6fters kaufen w\u00fcrde, aber leider muss ich daf\u00fcr ins benachbarte Ausland.\u00a0Zum &#8222;Terrinenzeitpunkt&#8220;<\/span>,\u00a0waren sich die G\u00e4ste wohl noch nicht bewusst, was auf sie zukommen w\u00fcrde. Deshalb waren die begeisterten Zwischenrufe noch von einer frischen, unverbrauchten Art. Im Verlaufe des Abends erklangen diese Stimmen leicht ermattet &#8211; bis zum Dessert hielten sie jedoch alle durch *grins*.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-CH\">Diese Terrine ist eine Augenweide und\u00a0zugleich auch eine kulinarische Offenbarung. Sicher schmeckt die Terrine je nach\u00a0Frischk\u00e4sesorte etwas anders, intensiver, feiner. Das\u00a0ist so eine richtige \u201eAuftrumpf-Vorspeise\u201c und ich kann mir gut vorstellen,\u00a0dass f\u00fcr Ziegenk\u00e4segegner auch eine Kuhmilchfrischk\u00e4se-Variante m\u00f6glich w\u00e4re.\u00a0<\/span><\/p>\n<h6 class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">Mit k\u00f6niglichen Keksen<\/h6>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-CH\"> Begleitet wurde die Terrine von Rotkohlsprossen, die mit etwas Limetten\u00f6l und Fleur de Sel aromatisiert wurden. Diesmal reichte ich dazu Prinz Charles&#8216; *Duchy originals Hafer-Pfeffer-Biscuits* probiert. Und sie passten k\u00f6niglich gut &#8211; *h\u00f6flicher Knicks*.<br \/>\nFrisches Baguette oder gar ein St\u00fcck Roggenbrot passen \u00fcbrigens auch hervorragend dazu.\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"DE-CH\">Genug geplaudert, nach fleissiger \u00dcbersetzungsarbeit, hier nun mein Liebling nachgereicht und mein kleiner Dank an Petra, die noch rasch den Fotoapparaten gez\u00fcckt hat!<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_727\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-727\" class=\"wp-image-727 size-medium\" src=\"https:\/\/www.kraeutersturm.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/11\/Frischkterr-640x480.jpg\" alt=\"von aussen...\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.kraeutersturm.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/11\/Frischkterr-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.kraeutersturm.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/11\/Frischkterr-220x165.jpg 220w, https:\/\/www.kraeutersturm.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/11\/Frischkterr-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.kraeutersturm.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/11\/Frischkterr-1067x800.jpg 1067w, https:\/\/www.kraeutersturm.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/11\/Frischkterr.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><p id=\"caption-attachment-727\" class=\"wp-caption-text\">von aussen&#8230;<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>========== REZKONV-Rezept &#8211; RezkonvSuite v1.4<\/p>\n<p>Titel: \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<strong><span style=\"color: #ff0000;\">Paprika-Ziegenfrischk\u00e4se-Terrinen<\/span><\/strong><br \/>\nKategorien: Vorspeisen, Gem\u00fcse, K\u00e4se, Vorbereiten<br \/>\nMenge: \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a06-8 Personen<\/p>\n<div id=\"attachment_733\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-733\" class=\"wp-image-733\" src=\"https:\/\/www.kraeutersturm.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/11\/Frischkterr2.jpg\" alt=\"...und im Querschnitt\" width=\"400\" height=\"243\" srcset=\"https:\/\/www.kraeutersturm.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/11\/Frischkterr2.jpg 320w, https:\/\/www.kraeutersturm.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2006\/11\/Frischkterr2-220x133.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><p id=\"caption-attachment-733\" class=\"wp-caption-text\">&#8230;und im Querschnitt<\/p><\/div>\n<p>6 Paprika, je 3 rote u. 3 gelbe, nicht zu klein, eher l\u00e4nglich<br \/>\n\u00d6l zum Bestreichen des Backbleches<br \/>\n1-2 Tiefk\u00fchlt\u00fcten aus Kunststoff<br \/>\nBackpapier (Pergament)<br \/>\nOliven\u00f6l zum Bestreichen der F\u00f6rmchen<br \/>\n1-2 Bl\u00e4tter Gelatine (\u00e0 2 g)<br \/>\n200 Gramm Ziegenfrischk\u00e4se<br \/>\n3 Teel. Tapenade (Olivenpaste) je nach Geschmack gr\u00fcn oder\u00a0schwarz<br \/>\nFrischer Pfeffer<br \/>\n120 ml Cr\u00e8me fra\u00eeche<br \/>\n3-4 Essl. Oliven\u00f6l<\/p>\n<p>============================ QUELLE ============================<br \/>\nC\u00f4t\u00e9 cuisine Juli 2006<br \/>\nleicht adaptiert<br \/>\n&#8212; Erfasst *RK* 01.11.2006 von<br \/>\n&#8212; Marie-Isabelle Bill<\/p>\n<p>Petites terrines de poivrons \u00e0 la tapenade<\/p>\n<p><strong>**Vorbereitung**<\/strong><br \/>\nBackofen auf 180 Grad vorheizen.<\/p>\n<p>Die Paprika der L\u00e4nge nach halbieren, entkernen und auch die weissen\u00a0H\u00e4ute wegschneiden. Mit der Schnittfl\u00e4che gegen unten auf ein leicht\u00a0ge\u00f6ltes Kuchenblech legen und im Backofen 60 &#8211; 80 Min. &#8222;backen&#8220;.\u00a0Nicht erschrecken, die Haut wirft dunkle, fast schwarze Blasen!<br \/>\nAm\u00a0Schluss noch f\u00fcr 5 Min. unter den Grill legen. Herausnehmen und noch\u00a0heiss in den TK-Sack geben. Sofort verschliessen und min. 30 Min.\u00a0darin abk\u00fchlen lassen.<\/p>\n<p><strong>**Zubereitung**<br \/>\n<\/strong>Terrinenf\u00f6rmchen gut ein\u00f6len.<\/p>\n<p>Aus Backpapier Rondellen in der Gr\u00f6sse der Terrinenb\u00f6den\u00a0ausschneiden und in die ge\u00f6lten Terrinenf\u00f6rmchen legen.<\/p>\n<p>Die Paprika enth\u00e4uten (was nun sehr einfach geht) und in ca 0.5 cm\u00a0breite (oder je nach Gr\u00f6sse der Form angepasste) Streifen schneiden.\u00a0Zuerst allerdings die F\u00f6rmchenb\u00f6den mit Streifen auslegen, diese\u00a0sind ja unterschiedlich gross.<\/p>\n<p>Die Gelatinebl\u00e4tter in kaltem Wasser einweichen.<\/p>\n<p>Dann die W\u00e4nde der F\u00f6rmchen auslegen (abwechslungsweise rot\/gelb).\u00a0Die restlichen Streifen in eine feine Brunoise (feinste W\u00fcrfelchen)\u00a0schneiden und beiseite legen.<\/p>\n<p>Nun in einer Sch\u00fcssel den Frischk\u00e4se und die Tapenade gut vermischen\u00a0(mit einer Gabel). Mit etwas Pfeffer abschmecken.<\/p>\n<p>Die Cr\u00e8me fra\u00eeche in einer kleinen Pfanne leicht erhitzen und die\u00a0ausdr\u00fcckte Gelatine gut unterr\u00fchren, bis sie sich aufgel\u00f6st hat. 1\u00a0EL der Frischk\u00e4semischung unterr\u00fchren und sehr gut vermischen. Nun\u00a0diese Cr\u00e8me unter die Frischk\u00e4semischung r\u00fchren, bis eine homogene,<br \/>\nfeine Masse entsteht. Jetzt noch die Paprika-Brunoise vorsichtig\u00a0unterr\u00fchren.<\/p>\n<p>Jetzt diese Mischung in die F\u00f6rmchen verteilen. Darauf achten, dass\u00a0die Frischk\u00e4semenge auf gleicher H\u00f6he wie die Enden der\u00a0Paprikastreifen liegt. Mit Haushaltfolie abdecken und f\u00fcr 4 Stunden\u00a0im K\u00fchlschrank fest werden lassen.<\/p>\n<p>Zum Servieren k\u00f6nnen die Terrinen nun sehr gut gest\u00fcrzt werden, da\u00a0sie wegen des Backpapiers nicht am Boden kleben. Garnieren mit\u00a0Sprossen oder Basilikum.<\/p>\n<p>Servieren mit einem feinen Salat und dunklem Bauernbrot oder Baguette.<\/p>\n<p>Vorbereitung: mind. 70 Min.<br \/>\nZubereitungszeit: 30-40 Min.;<br \/>\nK\u00fchlzeit: 4 Stunden<\/p>\n<p>BILLI: Einfach sensationell, sicher etwas aufw\u00e4ndig, aber es lohnt\u00a0sich auf jeden Fall. Eine wahre Augenweide und superfein im\u00a0Geschmack &#8211; ich habe sie mit Pfeffer-Hafer-Biscuits und dunklem\u00a0Bauernbrot probiert. Schmeckt einfach Mmmmmmmh! Angerichtet mit\u00a0Sprossen und etwas Zitronen\u00f6l und Fleur de Sel und frischen Pfeffer\u00a0dazu gereicht.<\/p>\n<p>Die Portionen sind recht grossz\u00fcgig berechnet. In einem Men\u00fc reicht\u00a0sicher auch ein halbes St\u00fcck. Wenn dieses gut angerichtet und\u00a0dekoriert wird, sieht das auch noch sch\u00f6n aus. Im Originalrezept\u00a0sind bloss 4 Paprikas eingesetzt, was eindeutig zuwenig ist, wenn\u00a0die F\u00f6rmchen sch\u00f6n ausgelegt werden sollen. Die Frage ob schwarze\u00a0oder gr\u00fcne Tapenade ist lediglich eine Frage des Geschmackes: Die\u00a0Dunkle ist sicher kr\u00e4ftiger im Aroma, wobei z.B. bei der Gr\u00fcnen auch\u00a0zus\u00e4tzlich noch klein Olivenscheibchen beigef\u00fcgt werden k\u00f6nnen. Die\u00a0Paprika k\u00f6nnen auch gut vorbereitet werden, indem sie gleich am\u00a0Morgen &#8222;gebacken&#8220; werden und dann bei geschlossenem Backofen\u00a0abk\u00fchlen. Der Ofen wird erst ge\u00f6ffnet, wenn die Paprika geh\u00e4utet<br \/>\nwerden m\u00fcssen. Dies muss allerdings am selben Tag geschehen.<\/p>\n<p>TIPP von C\u00f4t\u00e9 cuisine: Anstelle von Einzelportionen kann auch eine\u00a0grosse Terrine (z.B. in Cakeform) produziert werden. Dazu m\u00fcssten\u00a0aber die Paprikastreifen ca 2-3 cm breit sein und die Gelatinemenge\u00a0m\u00fcsste geringf\u00fcgig erh\u00f6ht werden, damit nachher auch sch\u00f6ne Tranchen<br \/>\nzu schneiden sind. Die Rezeptautoren empfehlen f\u00fcr eine grosse\u00a0Caketerrine die doppelte Menge an Zutaten.<\/p>\n<p>=====<\/p>\n<p><em>Nachtrag:<\/em><br \/>\n<em> Die Zeitschrift &#8222;C\u00f4t\u00e9 cuisine&#8220; gibt es nicht mehr &#8211; sie wurde ersetzt durch &#8222;Zeste&#8220;&#8230;.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich schulde Petra von Chili und Ciabatta\u00a0noch etwas \u2026 Anl\u00e4sslich ihres Besuches bei uns durfte\u00a0ich mich k\u00fcchen- nein, men\u00fcm\u00e4ssig etwas \u201eausleben\u201c. Das Marathon-Programm bot neben\u00a0Favas\u00fcppchen, Tomatenmousse mit Knoblauchscampi, pikant-w\u00fcrzigem Himbeersorbet, Lammgigotbraten mit Aprikosensauce auch eine Schokoladen-Mandelcr\u00e8me-Terrine zum Dessert. Als Starter reichte ich mein pers\u00f6nliches Herzst\u00fcck, die Ziegenfrischk\u00e4se-Terrine.\u00a0Das Rezept entdeckte ich im Juli in der franz\u00f6sischen Kochzeitschrift &#8222;Cot\u00e9 cuisine&#8220;, welche\u00a0ich gerne \u00f6fters kaufen w\u00fcrde, aber leider muss ich daf\u00fcr ins benachbarte Ausland.\u00a0Zum &#8222;Terrinenzeitpunkt&#8220;,\u00a0waren sich die G\u00e4ste wohl noch nicht bewusst, was auf sie zukommen w\u00fcrde. Deshalb waren die begeisterten Zwischenrufe noch von einer frischen, unverbrauchten Art. Im Verlaufe des Abends erklangen diese Stimmen leicht ermattet &#8211; bis zum Dessert hielten sie jedoch alle durch *grins*. Diese Terrine ist eine Augenweide und\u00a0zugleich auch eine kulinarische Offenbarung. Sicher schmeckt die Terrine je nach\u00a0Frischk\u00e4sesorte etwas anders, intensiver, feiner. Das\u00a0ist so eine richtige \u201eAuftrumpf-Vorspeise\u201c und ich kann mir gut vorstellen,\u00a0dass f\u00fcr Ziegenk\u00e4segegner auch eine Kuhmilchfrischk\u00e4se-Variante m\u00f6glich w\u00e4re.\u00a0 Mit k\u00f6niglichen Keksen Begleitet wurde die Terrine von Rotkohlsprossen, die mit etwas Limetten\u00f6l und Fleur de Sel aromatisiert wurden. 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